Bahnstrom

Die S-Bahnen in Berlin und Hamburg nehmen eine Sonderstellung bei der Versorgung der gleisgebundenen Triebfahrzeuge auf den Strecken der Deutschen Bahn AG ein. Auf jeweils eigenständigen Netzen werden die Bahnen mit Gleichstrom betrieben. In Unterwerken wird der anliegende Wechselstrom transformiert und als 750 V (Berlin) bzw. 1.200 V (Hamburg) – Gleichstrom in die Bahnnetze eingespeist. Die Energieübertragung zum Triebfahrzeug erfolgt mittels Einspeisekabel, Kabelverbindungen und Stromschienen. Die Stromschienen sind mittels Träger unmittelbar an den Schwellen befestigt. Die Stromabnehmer der Triebfahrzeuge greifen den Strom über ihren Kontakt zur Stromschiene ab. Der Stromkreislauf wird über die Rückleitung zum Unterwerk geschlossen. Die Rückleitung erfolgt sowohl über die Fahrschienen des Gleises als auch über spezielle Kabelverbindungen zur Rückleitungsverstärkung.

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